Montag, 21. Mai 2018

Neuauflage Ringelshirt

Zur Zeit komme ich wegen unseres Welpen nicht häufig zum nähen und wenn, dann nicht lange am Stück.

Aber ein Shirt geht schon und so habe ich endlich mein heißgeliebtes, aber durchgetragenes Ringelshirt ersetzen können.

Es sollten möglichst wieder die unregelmäßigen Streifen in der gleichen Farbkonstellation sein.
Bei Streifenshirts komme ich immer gerne wieder auf blau-weiß zurück.

Neulich habe ich irgendwo gelesen, dass blau-weiße Ringel doch langweilig wären.
Das finde ich ganz und gar nicht; blau-weiß ist einfach klassisch, zeitlos und immer schön.

Längere Zeit hatte ich schon einen Stoff für ein neues Ringelshirt im Auge.
Bei einem meiner bevorzugten Online-Stoff-Shops hatte ich einen in Frage kommenden Stoff gesichtet; einen Sommermilanojersey aus 68 % Viskose, 28% Polyamid und 4% Elastan.
Fester, als der leichte French-Terry meines Vorgängermodells, aber genau die Streifen, die ich haben wollte.
Da die Stoffe dieses Shops eher hochpreisig sind, habe ich abgewartet und nun Glück gehabt, da er reduziert wurde.

Genäht habe ich wieder, wie beim Vorgängermodell, den Schnitt 120 aus der Augustburda 2016.
Diesmal aber, weil ich ein wirklich lässig-weites Shirt haben wollte und wegen der festeren Qualität des Stoffes, in Größe 38.

Erst habe ich auch überlegt, die Brustabnäher wegzulassen, um das Streifenmuster nicht zu unterbrechen, aber sie dann doch genäht, da sie einen guten Sitz garantieren und ich die Unterbrechung auch optisch nicht störend finde.

Den Halsausschnitt habe ich bei diesem Shirt etwas vertieft, da ich es dieses Jahr lieber halsferner mag.
Versäubert habe ich den Ausschnitt mit einem Beleg, den ich von außen abgesteppt habe; so bleibt alles sicher an seinem Platz.

Zusätzlich habe ich die Ärmel ein wenig verbreitert, damit sie schön locker sitzen und das Shirt insgesamt 2cm verlängert.
Und, wie immer bei Burdaschnitten, die Schultern um 1cm verschmälert.










Mit meinem neuen Ringelshirt bin ich rundum zufrieden; es sitzt so leger, wie ich mir das vorgestellt hatte und die Stoffqualität ist angenehm glatt und fällt schön schwer.

Tragefotos gibt es dann demnächst; aktuell nutze ich die Zeit lieber zum nähen.
Ich habe hier gerade noch zwei Stoffe für neue Hosen liegen und mit einer schon angefangen.
Zwar geht es nur häppchenweise voran, aber auch in kleinen Schritten kommt man schlußendlich zum Ziel.

LG von Susanne


Bilder von mir

Mittwoch, 2. Mai 2018

MMM im Mai mit neuem Blusentop

Ich habe es, trotz des neuen Mitbewohners, geschafft, mir etwas Neues zu nähen.

Das kleine Untier ließ sich doch tatsächlich protestlos im Nähzimmer auf seiner Decke ablegen und hat brav geschlafen, während meine Maschinen ratterten.

Nur einmal hat er den Kopf gehoben und die von der Ovi heruntergefallenen Stoffreste beäugt, aber nachdem er sich davon überzeugt hatte, dass diese nicht essbar sind, weitergeschlafen.

Zugegebenermaßen war es auch ein einfaches Projekt; wegen der angeschnittenen Ärmel waren es nur zwei Schnittteile plus Beleg und Ärmelbündchen.

Genäht habe ich das Blusentop 108 aus der Februarburda 2018.




Statt des gekräuselten Ausschnitts habe ich mit einem Beleg gearbeitet.
Allerdings war mir der Ausschnitt, möglicherweise stoffbedingt, zu großzügig, so dass ich ein schmales Gummibändchen eingezogen habe, um die übermässige Weite einzuhalten.




Auch die Ärmelbündchen sind bei meinem Shirt ohne Kräuselung gearbeitet.
Ich habe sie einfach glatt gelassen, mit Schlitz, da ich von einem Shirt mit Gummiband als Ärmelabschluß, das ich mir letztes Jahr genäht habe, weiß, dass ich diesen Abschluß nach einiger Tragezeit doch nicht so bequem finde.

Das Shirt im T-Shirt Look fällt lässig weit und ist vorne kürzer, als hinten, mit zusätzlichen Schlitzen in der Seitennaht.



Der Stoff ist eine feine Viskose und mir ist wohl bewußt, dass das Muster absolut "ömchenlike" ist, aber was soll ich machen - ich mag Muster und Farben irgendwie.

Dazu habe ich meine graue Stretchjeans, die ich hier schon einmal vorgestellt habe, kombiniert.
Eine helle Sommerhose würde mir zwar besser dazu gefallen, aber die müsste ich erst noch nähen und wer weiß, wann ich dazu komme.
Die Jeans ist zumindest praktisch für meinen derzeitigen Alltag mit vielen, vielen Gassirunden.
Daher ist auch das Schuhwerk wenig stylish, alte Turnschuhe, und aus diesem Grund auch nicht im Bild.





Da es hier zwar sonnig, aber doch recht kühl ist, habe ich über das Shirt mein neues Frühlingsjäckchen gezogen, das ich mir beim diesjährigen Frühlingsjäckchen-Knit-Along gestrickt habe.





Aber auch die helle Herbststrickjacke passt gut darüber.





Klein Hugo wartet schon auf die nächste Gassirunde,




aber spätestens heute Abend, wenn der Kleine schläft, drehe ich eine gemütliche Runde auf dem MMM-Blog und schaue mir die handgefertigten Kreationen der heutigen Teilnehmerinnen an.

Gastgeberin ist diesmal Sybille vom Blog bürofürschönedinge in einem wunderbar coolen und frühlingsfrischen Pyjamalook.

LG an das MMM-Team und die anderen Teilnehmerinnen
von Susanne

Bilder von mir

Dienstag, 3. April 2018

MMM:Pulli in Boxy Shape der Zweite

Da mir der Pulli in Kastenform,

Quelle:Beilage einer Brigitte Zeitschrift, StricktrendsHerbst/Winter 2017/18
den ich für die Tochter ( hier) gestrickt hatte, selbst so gut gefallen hat, dass ich ihn am liebsten für mich behalten hätte, habe ich kurzentschlossen auch noch einen für mich gestrickt.

Ebenfalls aus der Originalwolle La La Fluffy Berlin von Lana Grossa, denn die Qualität hat mich schon beim ersten Pulli begeistert.

Aber in anderer Farbstellung.
Wobei ich sagen muss, dass mir die Farbwahl schon schwerfiel, da ich die Auswahl nicht so berauschend finde, aber das ist Geschmacksache.

Letzlich habe ich mich für dunkelgrau meliert entschieden und bin damit auch glücklich;
die Farbe lässt sich mit meiner vorhandenen Garderobe einfach und gut kombinieren.

Meinen Pulli schicke ich hinüber zum MMM-Blog.;
ist zwar kein frühlingshaftes Outfit, wie man es für diese Zeit erwarten könnte, aber der April benimmt sich hier äußerst launisch und hat wechselhaftes, kühles Wetter im Gepäck, so dass ich auf ein luftiges Blüschen derzeit noch keine Lust habe.




weites Vorder- und Rückteil, aber schmale, lange Ärmel....


....doppelt gelegter Halsausschnitt
.....vorne kürzer, hinten länger, sowie Seitenschlitze

Die Tochter hätte mir auch diesen Pulli sehr gerne abgenommen, aber diesmal bin ich hart geblieben, 😊; ich kann ihn selbst einfach zu gut gebrauchen und er trägt sich wirklich prima.













LG an die heutige MMM-Gastgeberin Nina, von Kleidermanie, die sich eine schicke, trendige rote Frühlingshose genäht hat, sowie die anderen Teilnehmerinnen
von Susanne


Bilder: Der Ehemann

Cargohose:Marc o Polo
Gummistiefel:Decatlon

Samstag, 31. März 2018

FJKA 2018:Das Finale

Heute, am Ostersonntag, findet auf dem MMM-Blog die Abschlußpräsentation der fertigen Frühlingsjäckchen statt.

Der Frühling scheint dieses Jahr nicht so recht in Schwung kommen zu wollen, jedenfalls schlägt das Wetter bei uns heute Morgen so seine Kapriolen; wir hatten schon Regen, Schnee, zwei Strahlen Sonnenschein und dann wieder von vorn.

Deshalb gibt es bei mir nur Indoorfotos und auch meine Kombination ist nicht so frühlingshaft ausgefallen, wie ich mir das vorgestellt hatte.

Anyway; mit meinem Jäckchen an sich bin ich rundum zufrieden.
Das Material, eine Mischung aus Mohair und Seide, trägt sich sehr angenehm auf der Haut; ich mag die lockere Weite und die überlangen Ärmel und trotz des Ajourmusters hält das Jäckchen erstaunlich warm.
Das Jäckchen ist verschlußlos und ich finde, das passt auch gut zu diesem Modell; es soll einfach luftig um einen herumschwingen.









Das gemeinsame Stricken in netter Runde hat mir auch dieses Jahr wieder sehr viel Spaß gemacht.

Ein herzliches Dankeschön an Sylvia und Malou für die nette Betreuung und liebe Grüße an die anderen Teilnehmerinnen und natürlich ein schönes Osterfest,
Susanne


Bilder: Der Ehemann

Shirt:selbstgenäht, noch nicht verbloggt, Schnitt:Kleid Solange aus der la Maison Viktor, auf Shirtlänge gekürzt, Stoff:Viskosejersey von Stoff&Stil

Hose:selbstgenäht, nähere Details hier

Sonntag, 18. März 2018

FJKA 2018:Zweiter Zwischenstand

Malou begrüßt heute die Teilnehmerinnen des Frühlingsjäckchen-Knit-Alongs und fragt nach den Fortschritten.

Nach dem letzten Zwischenstand fehlten mir noch die Ärmel, die ich zwischenzeitlich gestrickt und eingenäht habe, so dass mein Jäckchen fertig ist.





Das hängt jetzt an der Puppe und wartet auf Frühlingswetter.

Und da es bei uns aktuell wieder eisig kalt geworden ist und schneit, habe ich doch noch einen Winterpulli angestrickt.
Es wird dasselbe Modell, das ich schon der Tochter gestrickt und hier vorgestellt habe, nur in anderer Farbstellung.
Vorder- und Rückenteil sind bereits beendet, aktuell arbeite ich am ersten Ärmel.



Der Pulli strickt sich, da er mit Nadelstärke 6 gearbeitet wird, absolut flott und eigentlich könnte ich längst fertig sein, aber wir haben hier einen neuen Mitbewohner dazubekommen.



Und wie das so mit Babys ist, benötigen sie eine Menge Zeit und Aufmerksamkeit.
Ein paar Reihen Stricken, wenn er schläft, geht aber schon.
Nur an Nähen ist momentan absolut nicht zu denken. Aber das ist ein anderes Thema.

Jetzt schaue ich mir mal die Zwischenstände meiner Mitstrickerinnen an, die Malou auf dem MMM-Blog sammelt.

Merci und lG an die Gastgeberinnen und die anderen Teilnehmerinnen und noch einen schönen Sonntag
von Susanne

Sonntag, 4. März 2018

FJKA 2018:Erster Zwischenstand

Auf dem MMM-Blog fragt Sylvia heute in die Runde, wie man denn so vorangekommen ist mit der Frühlingsjäckchenstrickerei.

Ich bin so lala vorangekommen, was weder an einer zu komplizierten Anleitung, noch an einem schwer zu strickenden Muster lag, sondern daran, dass ich die letzten zwei Wochen krank war.
So krank, dass noch nicht einmal an stricken auf dem Sofa zu denken war.
Und natürlich hat es nicht nur mich erwischt, sondern nach und nach auch den Rest der Familie. Bäh!
Aber jetzt haben wir es so langsam überstanden.

Beim letzten Zwischenstand hatte ich mein Jäckchen, das bis zu den Armausschnitten in einem Stück gestrickt wird, bis zur Höhe der Armausschnitte fertig.

Danach werden Rücken und Vorderteile getrennt beendet und zusätzlich wird an die Vorderteile ein kleiner Schalkragen angestrickt.

Diesen Teil der Arbeit habe ich erledigen können und auch die Nähte schon geschlossen.











Bleiben also noch die Ärmel und mit dem ersten habe ich gestern auch beginnen können.

Jetzt schaue ich mir an, wie es bei den anderen Frühlingsjäckchenstrickerinnen so gelaufen ist.

Herzliche Grüße an die Gastgeberinnen, sowie die anderen Teilnehmerinnen und allen einen schönen, sonnigen Sonntag,
von Susanne


Montag, 19. Februar 2018

FJKA 2018:Projektvorstellung

Beim 2. Treffen des diesjährigen Frühlingsjäckchen-Knit-Alongs geht es um die Wahl des Strickmusters und des Materials, die Maschenprobe und um Passformüberlegungen.

Ich habe mich gar nicht nach in Frage kommenden Modellen umgeschaut, sondern mich gleich für diese weite Mohairjacke mit Lochmuster entschieden.

Besorgt habe ich nicht das Originalgarn, sondern Kid-Silk von Drops-Design in beige.

Die Jacke wird dreifädig und bis zu den Armausschnitten in einem Stück gestrickt.

Normalerweise stricke ich lieber in Einzelteilen, da man so die Passform besser beurteilen und gegebenenfalls korrigieren kann.
Da aber die Jacke nicht tailliert, sondern locker figurumspielend werden soll, habe ich gegen das Stricken am Stück diesmal keine Einwände.

Das Lochmuster ist nicht kompliziert und strickt sich gut, allerdings sollte man sich nicht verstricken; dreifädig verstricktes Mohairgarn lässt sich bei einem Fehler nur sehr schlecht wieder aufdröseln.

Der untere Teil bis zur Höhe der Armausschnitte ist geschafft.



Mal schauen, für welche Modelle sich die anderen Strickerinnen entschieden haben.
Malou sammelt die Beiträge auf dem MMM-Blog.

LG an die Gastgeberinnen und die anderen Teilnehmerinnen
von Susanne