Samstag, 24. September 2016

Hemd für den Gatten

Ich habe mich an einem klassischen Herrenhemd versucht.

Schon länger hatte ich den Gedanken, dem Mann ein Hemd zu nähen, aber ich hatte Bammel davor.

Der Mann ist groß und kräftig und hat, ich sage es jetzt mal so unverblümt, einen dicken Hals.
Dieser Hals benötigt eine 47er Herrenhemdgröße, damit der oberste Knopf geschlossen werden kann.
Jetzt mal davon abgesehen, dass Hemden in dieser Größe nicht eben reichlich zu kaufen sind und auch das Design meist gähnend langweilig ist, hat der Mann bei dieser Größe auch meist das Problem, dass das Hemd am Hals zwar passt, aber ab der Schulter zuviel Stoff um ihn herumflattert. Sieht nicht schön aus.

Eine Marke haben wir mittlerweile gefunden, die dem Mann auch am Körper gut passt, die aber teuer ist und die Auswahl in seiner Größe ist sehr begrenzt.

Ich wußte also, dass ich ein Schnittmuster nicht einfach abnehmen und nähen kann, sondern dass ich sicher ändern muss.

Ich habe den Mann vermessen und mal ein Burdahemdenschnittmuster abgenommen. Das Schnittmuster habe ich dann auf eines seiner gut passenden Kaufhemden aufgelegt.
Tja, wie ich befürchtet hatte, war der Abgleich eine absolute Katastrophe; so gut wie nichts stimmte überein.

Also habe ich mit Hilfe des Kaufhemdes und des abgenommenen Schnittmusters dann ein neues Schnittmuster erstellt, zugeschnitten und genäht; ganz schlicht und ohne Schnick-Schnack, aber schon mit entsprechender Einlage und französischen Nähten.

Den Hemdenstoff, eine schöne, glatte Popeline, mit winzigem Karo, hatte ich im Stoffladen in der Stadt gefunden, einmal in blau, einmal in rot.

Es hat funktioniert; das Hemd passt und der Gatte ist glücklich.
Er hat gleich ein paar seiner fadenscheinigen Hemden aussortiert, nicht ohne die Knöpfe vorher abzuschneiden, denn ich kann ihm ja jetzt neue nähen; : ).

Das blaue Hemd war das Probehemd,



das zwar schon besser passt, als manches Kaufhemd des Gatten, aber ich war noch nicht ganz zufrieden und habe für das rote Hemd noch einige Verbesserungen am Schnittmuster vorgenommen:
Schulterbreite etwas reduziert und die Armkugel nachgeformt, Ärmel noch ein Stück gekürzt, insgesamt figurnaher, Kragen ein wenig größer.

Das rote Hemd habe ich dem Mann dann zum Geburtstag genäht und jetzt sieht das Hemd aus, wie ich es mir vorgestellt hatte.






Mit diesem Grundschnitt kann ich nun in Serie gehen und mich beim nächsten Mal auch mehr auf das Design konzentrieren.

Wobei, nachdem ich zwei Kleider für die Tochter und zwei Hemden für den Gatten genäht habe, bin ich selbst erst mal wieder dran, : ).

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende und lG
von Susanne


Bilder von mir

Samstag, 17. September 2016

Hochzeitsgastkleid

Die Tochter ist am Samstag, also heute, zu einer großen und sehr schicken Hochzeit eingeladen und brauchte dafür ein passendes Kleid.
Da sie beim Bummeln in der Stadt nichts fand, was ihr gefiel, bat sie mich, ein Kleid für sie zu nähen.
Nach gründlicher Durchsicht meiner Nähzeitschriften entschied sie sich für ein Kleid aus der Dezemberburda 2015; die langärmelige Version sollte es werden.


Quelle:Burdastyle 12/2015-122B

Bei Alfatex fand ich online einen hauchdünnen, transparenten Georgette.
Ich konnte die Tochter überzeugen, dass das blumige Muster auf dunklem Grund nicht zu lieblich und zudem im Trend ist und für ein Herbstkleid sehr hübsch aussehen wird.

Schon der Zuschnitt war wegen des feinen und rutschigen Georgettes nicht ganz einfach.
Ich habe eine sehr große Dose Sprühstärke gekauft, um den Stoff damit gefügiger zu machen, : ).

Den transparenten Stoff habe ich mit dem Futterstoff unterlegt und als eine Lage verarbeitet, damit die Nahtzugaben nicht durchscheinen.

Die Säume von Futter und Oberstoff sind dagegen getrennt versäubert; ich habe mich hier für einen Rollsaum entschieden.

Die Tochter wollte das Kleid (natürlich, : )) kürzer als in der Vorlage haben und ich habe das Kleid daher schon beim Zuschnitt um 15cm gekürzt.

Die langen Ärmel blieben ungefüttert und sind daher mit einer französichen Naht versäubert.

Das Kleid war recht aufwändig zu nähen; das Füttern und die Details, wie die Raffungen, ein seitlicher, nahtverdeckter Reißverschluß und die kleine Knopfreihe in der rückwärtigen Passe sowie die Riegel an Ärmel und Taille benötigten Zeit.
Aber es hat mir Spaß gemacht; ich nähe gern für die Tochter, da ich dann Schnitte ausprobieren kann, die ich für mich selbst nie nähen würde.

Genäht habe ich das Kleid in Größe 36 und die passt der Tochter sehr gut; das Kleid sitzt figurnah, ohne einzuschnüren und auch die Ärmel bieten alle Bewegungsfreiheit, die man sich wünscht.

Die Tochter ist mit dem Ergebnis sehr zufrieden, zumal der Freund bestätigte, dass das Kleid und sie darin wunderschön aussähen, : ).



Da aber der September mit unerwartet heißen Temperaturen aufwartet, hatte die Tochter Bedenken, dass es ihr im neuen Kleid zu heiß werden könnte.

Daher habe ich noch ein zweites Hochzeitsgastkleid genäht.

Den Nachthemdschnitt aus der Augustburda 2016 hat die Tochter schon bei ihrer Auswahl ins Auge gefasst.


Quelle:Burdastyle 8/2016-126C

Zum Glück war dieses Modell an einem Nachmittag genäht; es benötigt keinen Verschluß, sondern wird einfach über den Kopf gestreift.

Auch hier habe ich die Größe 36 genäht und das war richtig.

Das auwändigste an dem Modell ist der Zuschnitt im schrägen Fadenlauf und das Säumen des Volants.

Verwendet habe ich den sogenannten Party-Satin von Stoff und Stil, in dunkeljadegrün.
Der Stoff ist unerwartet "dick", geht aber gerade noch; so ist es halt, wenn man online, ohne den Stoff befühlen zu können, bestellt.
Dafür ist der Stoff schön blickdicht und das Darunter kann sich nicht unschön abzeichnen.

Es fehlt noch der Saum, der noch versäubert werden muss, wenn die Tochter und ich uns auf eine Länge geeinigt haben.
Und natürlich muss auch noch ordentlich gebügelt werden.



Die Tochter ist hin- und hergerissen, welches Kleid sie anziehen soll; das Wetter wird es entscheiden, : ).

Nachtrag:
Nach eingehender Beratung durch den Papa und nach Rücksprache mit dem Freund hat die Tochter jetzt dieses Kleid angezogen:






LG von
Susanne

Fotos von mir


Jacke:selbsgtgenäht, Burda 5/2016-121
Schuhe:Görtz

Dienstag, 13. September 2016

MMM in sommerlicher Kleidung

Ist das Wetter zur Zeit nicht herrlich? Morgens und abends angenehm frisch und dazwischen Sonne satt; von mir aus kann es so bleiben; : ).

Daher trage ich heute wegen der morgendliche Frische ein Strickjäckchen, aber schon am frühen Morgen eine kurze Hose.

Mein Jäckchen habe ich nach derselben Anleitung und mit demselben Muster, wie das Sommerjäckchen für die Tochter gestrickt, nur in der Farbe Khaki und mit langen Ärmeln.
Das Jäckchen ist für die warme Jahreszeit ideal; es trägt sich schön leicht und das Alpaca-Silk-Garn ist butterweich

Die Hose ist die erst kürzlich genähte und hier schon vorgestellte Bermuda.
Ich bin froh, dass ich sie mir im August noch genäht habe, obwohl ich gar nicht erwartet hatte, sie noch oft tragen zu können. Aber bei dem schönen Spätsommerwetter hat sie sich schon bestens bewährt.  Ich finde Leinenstoff bei den derzeitigen heißen Temperaturen einfach angenehm zu tragen und störe mich auch nicht an den leinentypischen Knitterfalten.




Mit meinem Outfit reihe ich mich beim wöchentlichen Mittwochstreffen hangefertigter Kleidung auf dem MMM-Blog ein.
Gastgeberin ist heute Monika von wollixundstoffix in einem Sommerkleid, dessen Stoff mir besonders gut gefällt.

LG an das MMM-Team, sowie die anderen Teilnehmerinnen von
Susanne


Fotos: der Ehemann

Strickjäckchen:selbstgestrickt, nach einer Brigitte Anleitung
Top:More and more
Bermuda:selbstgenäht, Schnitt:Burda 8/2012-138
Sandalen:Geox

Sonntag, 11. September 2016

Herbstjacken-Knit-Along:Die Planung

Der Herbst klopft an die Tür und morgens ist es schon recht frisch, da begrüße ich es sehr, dass Sylvia von Frauenoberbekleidung und Luise von die Luise zum gemeinsamen Herbstjacken-Knit-Along einladen.
Eine Strickjacke ist im Herbst ein unverzichtbarer Begleiter für mich und ein neues Jäckchen für eine bessere Auswahl ist immer gut.

Ich habe große Lust mitzustricken, zumal ich noch passende Wolle im Vorrat lagere; mein Lieblingsgarn, die Alpacawolle von Drops, in marine und natur.

Gekauft hatte ich das Alpacagarn im letzten Sale bei Lanade, irgendwann im Frühjahr, zusammen mit noch mehr Alpaca-Silk-Garn.
Das Alpaca-Silk-Garn habe ich jeweils zu einem Sommerjäckchen für die Tochter und für mich verstrickt. Mein Jäckchen ist auch fertig und wurde schon getragen, aber noch nicht verbloggt.

Nach den Silk-Jäckchen verließ mich vorerst die Lust, aber die ist durch den Aufruf von Luise und Sylvia wieder geweckt worden.

Stricken möchte ich diesmal eine lange Jacke, da ich bisher bevorzugt kurze Jacken gestrickt habe und mir ein langes Modell einfach fehlt.

Bei der Suche nach einer Anleitung, die meinen Vorstellungen entspricht und zum Garn passt, bin ich auf den Schnitt 74-6 von Drops-Design gestoßen; schon eine ältere Anleitung, aber das, was ich suchte: Lang, legerer Schnitt, Rundhalsausschnitt, aufgesetzte Taschen als Extra und für Alpaca vorgesehen.


Das Muster wird einfach glatt-rechts sein, aber ganz maritim, blau-weiß gestreift
Der Marine-Look ist zwar eher im Frühling/Sommer ein Thema, aber ich trage meine Strickjacken sowieso meist ganzjährig.
Ob ich regelmäßige oder unregelmäßige Streifen stricke und wie genau ich die Farben verteile, muss ich noch überlegen. Aber im Prinzip kann ich loslegen.

Wie weit die Mitstrickerinnen in ihrer Planung sind, werde ich mir jetzt bei Luise ansehen.

Vielen Dank schon mal für die Leitung des Knit-Alongs und
lG an die Organisatorinnen und die anderen Teilnehmerinnen, ich wünsche allen noch einen schönen Sonntag,
 Susanne



Mittwoch, 24. August 2016

12 Letters Of Handmade Fashion im August:Sommerliches Spießeroutfit

Als ich neulich ein Reststück dunkelgrünes Leinen erstanden hatte und auf der Heimfahrt überlegte, was ich damit anfangen sollte, kam mir eine Bermuda in den Sinn.

In den 90ern habe ich Bermudas gern getragen, dann aber jahrelang nicht mehr; stattdessen bin ich umgestiegen auf Röcke.
Vielleicht liegt es daran, dass Bermudas gern als spießig gelten oder daran, dass sie bevorzugt von Urlaubern im Rentneralter getragen werden ?
Wie auch immer; mir war nach jahrelanger Abstinenz nach einer kurzen Hose in Bermudalänge, denn kurze Shorts, die gerade mal das Nötigste bedecken,  gehen für mich nicht mehr.

Zwar hätte ich auch eine angesagte Culottes nähen können; genug Stoff wäre vorhanden gewesen, um den Saum irgendwo zwischen Knie und Wade abzuschneiden.
Aber als ich probeweise mit so einer Hosenlänge vor dem Spiegel stand, fühlte ich mich nicht stylisch, sondern fand mich einfach nur bieder.

Für mich also lieber die gute alte Bermudalänge, knieumspielend mag ich an mir und fühle mich wohl damit.

Der Schnitt 138 aus der Burda Style 8/2012, den ich mir ausgesucht hatte, passte mir auf Anhieb sehr gut.
Auf die vorgesehenen Saumaufschläge habe ich jedoch verzichtet- die Beispielshose im Heft ist eine winterliche Bermuda aus Wollstoff. Für meine Sommerversion aus Leinen finde ich einen lose flatternden Saum ohne schwere Umschläge netter.
Dafür gibt es, im Schnitt nicht enthaltene und von mir hinzugefügte, Taschenklappen auf der Hinterhose, die ich mit einem Knopf befestigt habe, damit nach dem Aufstehen vom Stuhl die Klappen nicht wild in alle Richtungen abstehen.


Taschenfutter aus einem blumigen Restleinenstück


Dazu trage ich, um das Outfit komplett spießig zu halten, : ),  ein Poloshirt. 
Ich mag diese Shirtform nun mal gern und wollte ausprobieren, ob der Poloschnitt, ( Burda Style 4/2010-113), für den ja klassischerweise Baumwolljersey oder Pique verwendet wird, auch mit einem weicheren Viskosejersey funktioniert.
Für mich tut er das zufriedenstellend; mir gefällt die fließende Variante des Schnittes gut.



Die Knöpfe sind nur zur Zierde aufgenäht; es gibt keine Knopflöcher


Mein sommerliches Spießeroutfit schicke ich hinüber zu Fee von Fairy Likes, die im August für die Aktion 12 Letters Of Handmade Fashion den Buchstaben S gezogen hat und die Beiträge sammelt.

Ich freue mich schon auf die Bildergalerie am Monatsende.

Bis dahin lG an die Gastgeberin und die anderen Teilnehmerinnen
von Susanne

Fotos:Die Tochter
Sandalen:K&S shoes







Montag, 25. Juli 2016

Kunstlederjacke

Wenn ich eine neue Burda herumliegen habe, blättert auch die Tochter gern darin; mal mehr, mal weniger begeistert.

Total angetan war die Tochter von der Lederjacke aus der Maiburda 2016; "... die Jacke brauche ich unbedingt, Mama !"

Quelle:Burdastyle 5/2016

Ok, dachte ich, warum nicht, schaue ich mich mal nach Stoff um.
Aber wie es halt so ist, wenn man etwas bestimmtes sucht, fand ich nicht den passenden Stoff; entweder stimmte die Stoffqualität nicht, oder die Farbe gefiel nicht.
Und dann lief er mir neulich doch noch über den Weg, der passende Stoff; ein weiches Wildlederimitat in camel-braun von Autfizz-Stoffe.

Ich schnitt den schönen Stoff zu und setzte mich motiviert an die Nähmaschine, aber der weiche, glatte Stoff  wollte sich partout nicht nähen lassen. Ich probierte verschiedene Einstellungen, Nadeln und Garne durch und sah dann ein, dass ich wohl ein Teflonfüßchen brauche.

Also bestellte ich einen Antihaftfuß und, weil ich schon mal dabei war, auch noch verschiedene Spezialnadeln.



Mit dem Antihaftfüßchen und einer dünnen Ledernadel ließ das Kunstleder sich dann endlich nähen.

Burda verspricht, dass die Jacke auch von Nähanfängern zu bewältigen ist, da das Modell wenig Teilungsnähte hat, Kanten und Säume sollen nicht verstürzt werden und alles in allem soll mehr geklebt, als genäht werden.
Das war mir nicht sympathisch; ich habe daher nichts geklebt und alles genäht, was völlig problemlos ging, da mein Leder recht dünn ist.
Da mein Leder außerdem auch sehr weich ist,  habe ich, entgegen der Anleitung, eine Saumzugabe angeschnitten, diese nach innen umgebügelt und gesteppt. Mir gefällt es besser, wenn die Säume ein wenig Stand haben.
Der Schnitt ist mit einer Gesamtlänge von 50 cm sehr kurz; ich habe die Jacke deshalb um 5 cm schon beim Zuschnitt verlängert, denn auch bei einem leichten Sommerjäckchen müssen die Nierchen ja nicht unbedingt frei liegen.
Genäht habe ich die Größe 38, die insgesamt richtig gewählt war, bis auf die Schulterbreite; diese mußte ich um 1 cm reduzieren.
Der Schnitt sieht kein Futter vor. Die Nahtzugaben bleiben unversäubert, denn es kann ja nichts ausfransen, werden lediglich auseinandergebügelt und sollen dann festgeklebt werden. Geklebt habe ich, wie gesagt, nicht; ich finde, es sieht auch so säuberlich aus.


Den Besatz habe ich von rechts im Nahtschatten abgesteppt und die Nahtzugabe innen etwas zurückgeschnitten; so bleibt alles dort, wo es hingehört.





Die Tochter war sehr erfreut, als ich ihr die Jacke übereichte und trägt sie seit der Fertigstellung ständig.





LG von Susanne

Bilder von mir

Dienstag, 5. Juli 2016

MMM:Flatterbluse

Als ich letztens das Vogelstöffchen bestellte, ist es dabei nicht geblieben, sondern ich habe auch noch ein zweites Stöffchen mitbestellt.


Das Affenprintstöffchen  habe ich neulich bei Julia von eben Julia schon bewundert, die sich daraus eine sehr hübsche Bluse genäht hat.

Da Julia geschrieben hatte, dass der leicht crepige, dünne Stoff zwar nicht ganz einfach zu verarbeiten ist, sich aber sehr gut bügeln lässt, wollte ich es mit dem Stoff versuchen und habe mir ebenfalls eine Bluse genäht.

Um mich ganz auf die Näharbeit mit dem rutschigen Stoff konzentrieren zu können,  gab es beim Schnitt kein Experiment; ich habe auf den Blusenschnitt aus der Ottobre-Woman 5/2012 zurückgegriffen, den ich schon für meine Karoblusen verwendet hatte.

Da der Stoff leicht durchsichtig ist, habe ich die Bluse mit französischen Nähten versäubert, den Kragen und den Kragensteg, sowie die Knopfleiste habe ich vor dem Nähen mit dünner Einlage bebügelt.


Diesmal habe ich als Ärmelabschluß aber keine Manschetten genäht, sondern lediglich Ärmelschlitze.
Zum einen war das einfacher zu nähen und zum anderen passt es, finde ich, gut zum dünnen Stoff, wenn auch die Ärmel schön flattern.


Auf die Brusttaschen habe ich verzichtet.
Erst wollte ich, wegen der leichten Transparenz des Stoffes, unbedingt Brusttaschen haben, aber als sie dann dran waren, gefielen sie mir irgendwie nicht. Also habe ich sie wieder abgetrennt, was aufgrund des zarten Stoffes nicht ganz einfach war;  ich kam ganz schön ins Schwitzen. Und man sah hinterher auch erst die Einstiche, die sich aber glücklicherweise wegbügeln ließen.

Unter der Bluse trage ich ein ärmelloses Kauftop, das dafür sorgt, dass der Oberkörper blickdicht eingepackt ist, was bei den heutigen Temperaturen auch angenehm ist. Ich bin mir nicht sicher, ob ich die Bluse auch pur, nur mit BH drunter, tragen würde. Wie haltet ihr das mit leicht transparenter Kleidung ?






Mein Outfit schicke ich hinüber auf den MMM-Blog, wo sich heute virtuell Frauen in handgefertigter Kleidung treffen.
Gastgeberin ist diesmal Nina von Kleidermanie in einem sehr hübschen, schwungvollen, sommerlichen Set.

LG an die MMM-Crew, sowie die anderen Teilnehmerinnen
von Susanne


Bilder:der Sohn

Boyfriend-Jeans:selbstgenäht, Burda 6798 V
Schuhe:Geox