Samstag, 21. Januar 2017

Oversize-Strickjacke am "Kind"

Endlich kann ich ein paar Tragebilder von der zu Weihnachten geschenkten Strickjacke nachreichen.

Viel gibt es gar nicht zu sagen; das Geschenk kam sehrsehr gut an und die Jacke wird seit Weihnachten "dauergetragen".






LG und ein schönes Wochende
 von Susanne


Bilder von mir

Oversize-Strickjacke :selbstgenäht, Schnitt:Coatigan Silvia von Schnittchen
Shiftkleid:selbstgenäht, Schnitt Burda 9/15-108
Stiefeletten:Vagabond

Sonntag, 15. Januar 2017

Vom Laufsteg in den Kleiderschrank:erster Termin

Vom Laufsteg in den Kleiderschrank heißt eine Aktion, die Yvonne von yvonet und Monika von wollixundstoffix gemeinsam ersonnen haben.

Jeder, der bei der Aktion mitmachen möchte, entscheidet selbst, aus welcher Kollektion von welchem Designer er was nachnähen möchte.

Beim ersten Termin heute geht es um die Planung.

Ich habe mir dieses

Quelle:Elle-Germany, Berlin Fashion Week 2016-Holy Ghost


Ensemble ausgesucht.

Ich möchte mich nicht streng an die Vorgabe halten, sondern das Modell frei interpretieren.

Einen Stoff habe ich schon.
Mein Stoff ist kein currygelber Webstoff, wie vermutlich bei der Vorlage, sondern ein camelfarbener Sweat, den ich online hier bestellt habe.

Für das Oberteil werde ich wohl denselben Schnitt, wie für mein Karoshirt nehmen, eventuell eine Nummer größer, damit es noch etwas lässiger fällt und die Ärmel verlängern.

Einen passenden Hosenschnitt muss ich mir noch suchen; ich weiß aber schon jetzt, dass ich mir keine 7/8 Hose nähen werde, sondern eine Hose in Normallänge, die ich bei Bedarf krempeln kann.
Und eigentlich bin ich auch noch unschlüssig, ob ich die Hose wirklich aus Sweatstoff nähen soll, oder mir doch lieber einen Webstoff dafür suche.

Nun ja, das kann ich mir bis zum nächsten Termin noch überlegen.

Heute sammelt Yvonne die Beiträge.

Vielen Dank an Yvonne und Monika für die tolle Idee
und lG von Susanne


Dienstag, 10. Januar 2017

Motto-Me-Made-Mittwoch: Lieblingstück 2016

Der erste Me-Made-Mittwoch im neuen Jahr beginnt mit dem handgefertigten Lieblingsstück aus 2016.

Die Frage, welches meiner Kleidungsstücke aus 2016 mein Liebling ist, kann ich gar nicht eindeutig beantworten.
Ich habe im letzten Jahr für mich kein besonderes Stück genäht oder gestrickt, wie etwa einen Mantel oder ein Festkleid, an dem mein Herz besonders hängt, sondern ausschließlich Alltagskleidung.

Ich mag meine Alltagsstücke aus 2016 alle gern und eine Vorliebe für ein bestimmtes Stück ergibt sich eher saisonbedingt.

Von den Oberteilen liebe ich gerade sehr das Karoshirt, das ich  erst im Dezember vergangenen Jahres genäht habe.
Das wärmende Material, ein fester Jersey, in Verbindung mit dem Muster aus dunklen Farben ergeben ein perfektes Wintershirt, das durch den legeren Schnitt schön bequem ist und mit einem Uniunterteil ergänzt, einfach zu kombinieren ist.

Bei den genähten Hosen habe ich keine spezielle Lieblingshose; ich trage sie alle gern und viel. Welche ich gerade anziehe, hängt davon ab, mit was ich sie kombinieren will.
So auch heute; die graue Zigarettenhose, genäht im Rahmen des Zeitschriften-Sew-Alongs im vergangenen April bei Buxen, ist, wegen des eher dicken Stoffs, einem Stretchtwill, eine gute Hose für kalte Tage.
Ich ziehe ungern Strumpfhosen unter Hosen und bei diesem Hosenstoff ist das zum Glück unnötig.

Als Überraschungserfolg erwies sich mein gestricktes Tuch, welches ich für den Summer-Shawl-Knit -Along bei Monika im Februar gestrickt habe.
Es ist wirklich oft im Einsatz. Einen zusätzlichen Wärmespender kann man derzeit gut gebrauchen und meine schmalen Strickjäckchen passen nicht über ein legeres Shirt. Aber auch über den Mantel lässt es sich schön drapieren.
Da das Tuch so oft im Einsatz ist und -ihr ahnt es schon, : )- auch gern von der Tochter ausgeliehen wird, stricke ich gerade an einem zweiten.
Von meinen Strickjäckchen ist eine erkleckliche Anzahl an Wollresten übrig, welche ein buntes und hoffentlich hübsches Tuch ergeben werden.








Jetzt bin ich gespannt, welche Lieblingsstücke aus 2016 die anderen Teilnehmerinnen heute auf dem MMM-Blog präsentieren.
Eröffnet wird der Tag diesmal im Team; ein schöner Auftakt mit den verschiedensten Lieblingsstücken.

Euch allen ein frohes und gesundes neues Jahr und lG an die MMM-Crew, sowie die anderen Teilnehmerinnen

von Susanne


Fotos vom Ehemann


Donnerstag, 29. Dezember 2016

Blick zurück auf die Näh- und Strickergebnisse in 2016

In 2016 habe ich größtenteils Oberteile genäht.

Den Anfang machte eine Karobluse für die Tochter,
Tochterbluse im Januar
im März gab es nach demselben Schnitt auch eine für mich.


Und eine Affenbluse, eigentlich für mich, in deren Muster die Tochter aber sehr verliebt ist und die sie sich daher schon mehrfach ausgeliehen hat.

Affenbluse im Juli

 Erstmals im vergangenen Jahr gab es auch zwei Herrenhemden für den Gatten.

Herrenhemden im September

Neben den klassischen Blusen/Hemden nähte ich mir überdies drei Schlupfblusen

pinke Schlupfbluse aus geschenktem Stoff

Vogelbluse im Juni

Leobluse im November






Außerdem noch zwei Poloshirts für mich

schwarzes Poloshirt im April
bordeauxfarbenes Poloshirt im August
und auch eines für den Gatten

Polo für den Ehemann im Juni


Weiter ein rosa Shirt und ein Ringelshirt nach selbem Schnitt

rosa Shirt im April
Ringelshirt als ein Teil meiner Streifenkombi im Juni; der Streifenrock war der einzige Rock in diesem Jahr

Auch zwei Sweater gab es für mich

roter Raglansweater im Oktober, an dem ich mittlerweile das Halsausschnittbündchen nochmal verbessert habe, : )


Karoshirt im Dezember

An Unterteilen habe ich natürlich auch in 2016 wieder Hosen für mich genäht.

Jeans im Februar
graue Zigarettenhose im April
eine Neuauflage meiner khakifarbenen Chino
endlich auch eine schwarze Hose im September



einen neuen Hosenschnitt ausprobiert und für gut befunden im Oktober
last, but not least eine Bermuda im August

Kleider gab es in 2016 nur zwei

ein Hängerchen im Februar für mich...
...und das Hochzeitsgastkleid für die Tochter im September

Auch einen Mantel und eine Jacke habe ich genäht; beide für die Tochter

Oversizestrickjacke zu Weihnahten; kam sehr gut an

Kunstlederjacke im Juli

Daneben habe ich 2016 einiges gestrickt

gelbes Jäckchen im Januar
rosa Pulli imApril
ein Sommerstrickjäckchen für die Tochter im Mai...
....un eines nach demselben Schnitt für mich im September
ein Musterjäckchen im Rahmen des Herbstjacken-Knit-Alongs
eine Longjacke im Dzember
der Überraschungserfolg, das Tuch im Rahmen des Sommer-Shawl-Knit-Alongs

Sowohl die gestrickten, als auch die genähten Sachen fügten sich gut in die vorhandene Garderobe ein und werden gern und fleißig getragen.
Gerade hinsichtlich der Strickjäckchen bin ich froh, dass ich mittlerweile eine Reihe von Jäckchen in verschiedenen Farben habe und eines davon immer als wärmendes Obendrüber passt.

Nach wie vor mische ich meine handgefertigten Teile munter mit Kaufkleidung, wobei ich für mich dieses Jahr, außer Unterwäsche und Strümpfen, kein einziges Teil geshoppt habe. Ich hatte mir gar nicht vorgenommen, keine Kaufkleidung für mich zu erwerben; das hat sich einfach so ergeben.
Mittlerweile ergeben sich auch immer mehr koplette Me-Made-Outfits.

So kann es in 2017 gerne weitergehen; ich freue mich darauf.

Rutscht gut ins neue Jahr,
 lG von Susanne



Mittwoch, 21. Dezember 2016

"Weekend Walk"

Kurzentschlossen habe ich die schon lang geplante lange Jacke angestrickt.

Das Alpakafest bei Lanade , sowie die Anleitung von Drops-Design mit dem Namen  
"Weekend Walk" gaben den Anstoß.

Quelle:Drops-Design

Nach meinem komplizierten Musterstrickjäckchen strickt sich die neue Jacke genauso entspannt, wie ihr Name klingt.

Die Jacke wird zweifädig mit je einem Faden Alpaca und Kid Silk gestrickt, mit Nadelstärke 5, was ein schnelles Vorankommen ermöglicht.

Ein bißchen habe ich die Anleitung wieder abgewandelt; statt kraus rechts habe ich das Bündchen, die Blende, die Seitenschlitze und den Halsausschnitt im Perlmuster gearbeitet und in den Vorderteilen läuft bei mir ein kleines Muster mit.
Gefunden habe ich das einfache Lochmuster unter dem Namen Kaffeebohnen; das klingt nicht nur nett, sondern passt auch gut zu mir; bin ich doch eine echte Kaffeetante, : ).

Farblich bleibt die Jacke diesmal zurückhaltend, damit ich sie uneingeschränkt kombinieren kann.
Ausgewählt habe ich Alpacagarn in camel und beim Kid Silk Garn habe ich, mangels einer entsprechenden Farbe, zu hellbeige gegriffen.

Leider ist die Farbauswahl beim Kid Silk Garn sehr beschränkt, so dass ich erst überlegt hatte, ob ich die Jacke, um den Farbton beibehalten zu können, zweifädig nur aus Alpacagarn stricken soll.
Ich habe mich dann dagegen entschieden, denn der Charme der Jacke besteht meiner Meinung nach gerade darin, dass sie fluffig-leicht und weich ist, was eben durch das Zusammenspiel der zwei unterschiedlichen Garne erzielt wird.
Durch das mitlaufende Kid Silk Garn ist der Camelton meiner Jacke etwas verwaschen, was mir aber gut gefällt.

Um zwar eine lockere Passform, aber kein Zelt zu erhalten, habe ich mich anhand der Maaße, die auf der technischen Zeichnung angegeben sind, für Größe S entschieden.

Das Rückteil und die Vorderteile sind gestrickt und zusammengenäht, auch passende Holzknöpfe habe ich bereits angenäht, so dass ich einen Zwischenstand auf der Puppe zeigen kann.




Fehlen noch die Ärmel.
Den ersten habe ich bereits angestrickt und wenn es gut läuft, habe ich die Hoffnung, mich Weihnachten zwar nicht in ein neues Kleid, aber in eine neue Jacke einkuscheln zu können.



Ein frohes und friedliches Weihnachtsfest und lG von Susanne


Bilder von mir

Dienstag, 13. Dezember 2016

MMM mit Karoshirt

Heute trage ich mein neues Karoshirt.

Den blau-grauen Jerseytoff, ich würde sagen, es handelt sich um einen Romanit, habe ich zufällig gefunden; er war im Onlineshop Koenigreich der Stoffe, warum auch immer, bei den Hosenstoffen einsortiert. Und obwohl ich eigentlich nach Hosenstoffen suchte, blieb ich an diesem Stoff hängen.

Ich habe hin- und herüberlegt, was ich daraus nähe; eher ein Kleid oder doch einen Rock, oder vielleicht eine lässige Jogginghose?  Letztlich habe ich mich für ein Shirt entschieden.

Der Schnitt des Shirts ist ein Mix.
Grundlage ist der Shirtschnitt 113 aus der Burda 3/2014;
Den Auschnitt, die Länge und den abgerundeten Saum habe ich von dem bei mir bewährten Drapeeshirt aus der Burda 8/2015 übernommen.

Bei Oversizeschnitten und generell bei Jerseyschnittmustern aus der Burda nähe ich für mich die Größe 36.
Die Schulterbreite musste ich bei diesem Shirt nicht, wie sonst meist üblich, reduzieren, da der Schnitt überschnittene Schultern hat.
Erst wollte ich das Shirt ganz schlicht, ohne Verzierung nähen, aber dann habe ich die im Schnitt vorgesehene Brusttasche doch zugeschnitten und aufgenäht und da von diversen Leggins für die Tochter passenderweise noch Kunstlederreste vorhanden waren, habe ich auch die ebenfalls im Schnitt vorgesehenen Ärmelpatches angebracht.




Abgesehen von den Zierelementen war der Schnitt ruck-zuck zusammengenäht und mit der Overlock versäubert.

Mit dem Shirt bin ich sehr zufrieden; es fällt leger, sieht aber nicht sackig aus und die Ärmel sind zum Ausgleich schön schmal.
Mit dem Karomuster und den dunklen Farben habe ich nun ein typisches Wintershirt, das sich sowohl zu Hosen, als auch Röcken gut kombinieren lässt.





Mit meinem Shirt gehe ich hinüber auf den MMM-Blog, wo mittwochs handgefertigte Kleidung an der Frau gezeigt werden kann.

Gastgeberin ist diesmal Wiebke, von Kreuzberger Nähte in einer entzückenden Jerseybluse .

Wiebke stellt die Frage, ob man lieber Jersey-, oder Webstoffe trägt und vernäht.
Ich zähle mich eigentlich zu den sowohl, als auch Näherinnen, wobei ich, wenn ich darüber nachdenke,  lieber Jerseyoberteile, als welche aus Webstoff trage und aus Webstoffen vorwiegend Unterteile nähe.

LG an das MMM-Team, sowie die anderen Teilnehmerinnen
von Susanne


Fotos: Der Gatte

Hose: Mexx, bestimmt schon 10 Jahre alt
Schuhe:Geox